Bioerdgas

Unsere Bio-Tarife im Überblick

Seit 1. Juli 2015 greift in Baden-Württemberg das novellierte Erneuerbare-Wärme-Gesetz des Landes (EWärmeG). Nachdem in Baden-Württemberg für Neubauten schon vor Inkrafttreten des entsprechenden Bundesgesetzes ein Anteil regenerativer Energien vorgeschrieben wurde, müssen auch bei Heizungssanierungen in bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden, die vor dem 1. Januar 2009 errichtet wurden, mindestens 15 % des Wärmebedarfs aus regenerativen Quellen stammen.
 
Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten, die gesetzlichen Auflagen umzusetzen: Sicher wird der Einsatz von Solarthermie, Wärmepumpen oder Holzpellets gefragt sein. Aber auch die Ausführung von Dämmmaßnahmen oder die Erstellung eines Sanierungsfahrplans können ganz oder anteilig zur Erfüllung der gesetzlichen Richtlinien führen. Aufgrund baulicher Gegebenheiten lassen sich jedoch nicht für alle Projekte regenerative Wärmeerzeuger realisieren.
 

Bioerdgas ist eine Alternative

Eine einfache und kostengünstige Alternative ist der Bezug von Bioerdgas. Bioerdgas kann bei jeder herkömmlichen Gas-Brennwertheizung verwendet werden. Der Bioerdgastarif der Stadtwerke Fellbach (SWF) besteht zu 90 % aus fossilem Erdgas und zu 10 % aus reinem Biogas.
 
Bioerdgas der SWF
Seit 2010 bieten die SWF zwei zusätzliche Gastarife an:
Zu den bisherigen Erdgastarifen „TreuePlus“ (für Verbräuche zwischen 5.000 und 100.000 kWh pro Jahr) und „TreuePlus Profi“ (Verbräuche über 100.000 kWh pro Jahr) kamen die Tarife „TreuePlus Bio“ und „TreuePlus BioProfi“ hinzu. Die Produkte bestehen zu mindestens 10 % aus Bioerdgas. Mit dem Bezug von Bioerdgas, können die Auflagen des Gesetzgebers anteilig zu zwei Dritteln erfüllt werden, wenn die neue Heizkesselanlage nicht mehr als 50 kW Leistung aufweist.
 
Neutrale CO2-Bilanz
Bioerdgas ist von gleich hoher Qualität wie reguläres Erdgas. Es wird aus nachwachsenden Rohstoffen, etwa Energiepflanzen oder Gülle, erzeugt. Das beim Verbrennen des Biogases freiwerdende Kohlendioxid (CO2) wurde zuvor durch die Pflanzen in ihrer Wachstumsphase der Luft entzogen. Damit tritt beim Verbrennen dieses Gases kein zusätzliches CO2 wie bei der Nutzung fossiler Energieträger in die Umwelt. Es entsteht ein umweltfreundlicher Kreislauf von Pflanzenwuchs und Bioerdgasverbrennung. Durch die neutrale CO2-Bilanz gilt es als erneuerbare Energie.
 
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Unser Energieberater Rudolf Hutz informiert Sie gerne: